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23.Jul.2020Benefits@lichtfeld: CleenCanteen - Das gesunde Mittagessen bei lichtfeld

In unserer neuen Blog-Reihe benefits@lichtfeld präsentieren wir Euch einzigartige Angebote für unsere Mitarbeiter: Vom gesunden Mittagessen bis hin zu abwechslungsreichen Sportangeboten – Diese Benefits verschönern nicht nur den Arbeitsalltag, sondern unterstützen den Teamgedanken und fördern das Wohlbefinden und Gesundbleiben am Arbeitsplatz. 
Heute haben wir für Euch Angelika Braun im Interview: Unsere starke Chefin ist Ärztin mit Stil, besticht durch ihre besondere Empathie und steuert unser Unternehmen von Beginn an mit ihrer Energie und dem gewissen Fingerspitzengefühl.
Sie wird uns im nachfolgenden Interview berichten, wie die Idee zu der neuen Reihe benefits@lichtfeld entstanden ist und stellt uns CleenCanteen im Detail vor.

Was hat dich und Thomas zu benefits@lichtfeld bewegt?

Als Arbeitgeber war es uns schon immer wichtig den Menschen, die bei uns arbeiten, einen besonderen Arbeitsplatz zu bieten – Auch im Sinne von Dingen, die den Arbeitsalltag bei uns im Büro ergänzen. Wir möchten den Schwerpunkt auf ein gesundes Miteinander setzen. Dieser Ansatz begleitet uns mittlerweile bei allen Unternehmensaufgaben und ist zu unserem festen Leitmotto geworden. Wir wollen es uns bewusst erlauben, auf die einzelnen Bedürfnisse unserer Mitarbeiter einzugehen – Das sind unter anderem gesundheitliche Belange wie beispielsweise ergonomisch ausgestattete Arbeitsplätze, aber auch einfach mal Team-Veranstaltungen wie unsere Motto-Tage, die den Leuten Spaß machen sollen.
Unser Ansporn dabei ist es ein besonderer Arbeitgeber zu sein – auch ohne Auszeichnungen wie „Bester Arbeitgeber Deutschlands“. Wir wissen ja, dass wir das bereits sind. (lacht) Auf jeden Fall sind wir auf einem guten Weg dahin. (zwinkert)
Wir möchten den Menschen, die hier arbeiten, einen Arbeitsplatz bieten, an dem sie sich wohlfühlen und zu dem sie gerne kommen – Denn hier verbringen wir ja auch sehr viel Zeit zusammen. Alle sollen gesund bleiben und sich gesund fühlen, zum Beispiel durch Programme wie fit@work. Das empfiehlt sich auch mal, um Rückenprobleme vom Sitzen vorm PC zu lindern oder besser noch vorzubeugen. Da leistet unsere Fitnesstrainerin Anette Alvaredo wahre Wunder. (lächelt)

Heute sprechen wir über CleenCanteen – Wie bist du auf diese Idee gekommen? Was hat dich dazu bewegt?

Als wir in Hockenheim vor knapp 2 Jahren mit dem Anbau eine Büroerweiterung erschaffen haben, war von Anfang an klar, dass wir an diesem Ort auch einen zentralen Raum brauchen. Einen Ort, an dem sich die Kollegen und wir zusammen hinsetzen, gemeinsam essen und wir uns untereinander austauschen können, auch in den Pausen. Die Küche bedeutet mir persönlich sehr viel: Sie ist ein zentraler Treffpunkt. Hier wird mal zusammen gekocht und hier kann man in Ruhe Gespräche führen, geschäftlich wie auch privat. Man muss dazusagen, dass unsere Küche hier sehr groß ist. Da bietet es sich an, regelmäßig mit den Kollegen zu kochen, sich nach Feierabend noch zusammen zu setzen und den Tag ausklingen zu lassen.
Daneben war uns aber auch immer wieder aufgefallen, dass sich ein Teil der Kollegen mittags nicht ausgewogen ernährt, sondern eher auf Süßigkeiten zurückgreift, wenn gerade nichts anderes da ist – Oder sich ein schnelles Essen im Umkreis besorgt. Das fällt in der Regel leider nicht so vollwertig aus, wie ich es mir wünschen würde.
Das war definitiv also auch ein Grund, warum wir gesagt haben, wir wollen gerne etwas daran ändern. Wir möchten eine Möglichkeit bei uns vor Ort haben, ein gesundes, frisch gekochtes, leckeres Essen in der Mittagspause genießen zu können.

Warum ist es dir so wichtig, den Mitarbeitern ein gesundes Mittagessen anzubieten?

Ich sehe es als wichtig an, im Tagesverlauf eine vernünftige Mahlzeit zu sich zu nehmen. Es regeneriert den Körper und gibt uns neue Energie. Dazu benötigen wir eben ein ausgewogenes Essen – Gesund, vollwertig, leicht verdaulich und im besten Falle mit regionalen Biozutaten. Oder wie in unserem Fall: Auch mal mit Zutaten aus dem eigenen kleinen Kräuter- und Gemüsegarten. 
Wir haben uns bei der Menüauswahl vorwiegend für fleischlose Gerichte entschieden. Ein hoher Qualitätsanspruch an Fleisch würde sich hier auch deutlich in den Kosten niederschlagen. Und da wir einige Vegetarier unter uns haben, wollten wir hier niemanden ausschließen. Man muss nicht immer Fleisch als Bestandteil eines leckeren und sättigenden Mittagessens haben – Das haben denke ich viele erkannt, die vorher vielleicht anderer Auffassung waren.

Wer hat an der Ausarbeitung des Projekts CleenCanteen teilgenommen?

Wir haben ein kleines Projektteam zusammengestellt. Alle waren sehr motiviert und hatten Lust etwas Tolles auf die Beine zu stellen. Mit dabei waren Natascha, Jessica und Janis. Auf der Suche nach einem geeigneten Koch haben wir erstmal eine offizielle Stellenanzeige ausgearbeitet. Darin haben wir im Prinzip die „eierlegende Wollmilchsau“ gesucht. Aber letztlich war dieser Weg dann ja gar nicht nötig. (lacht)

Wie kam es, dass die Wahl auf eure Köchin Melanie gefallen ist?

Dass wir Melanie gefunden haben, war ein absoluter Glücksgriff für uns. Oder Schicksal. Ich sag heute immer noch: Sie ist uns vom Himmel geschickt worden! So eine Köchin wie Melanie haben wir gesucht. Es war reiner Zufall, dass sie mir empfohlen wurde. Bei einer Unterhaltung mit Julia Pfitzenmeier über das Projekt „dubisst®“ (ein Konzept für Ernährung) der Pfitzenmeier-Gruppe, wurde ich von ihr auf Melanie aufmerksam gemacht. Melanie war in diesem Projekt federführend verantwortlich bei der Ausarbeitung von gesunden Rezepten zur Gewichtsreduktion auf vollwertiger Basis.
 

Im ersten Moment war sie allerdings gar nicht so sehr interessiert an unserem Jobangebot. Sie hatte das Gefühl, dass sie bei uns ein Catering veranstalten müsse und hat mich daraufhin erstmal abblitzen lassen. (lacht)
Aber so leicht gebe ich ja nicht auf. Ich bin an ihr drangeblieben, weil ich intuitiv gespürt habe, dass sie die Richtige für den Job bei uns sein könnte. Und meine Hartnäckigkeit wurde tatsächlich belohnt. Nachdem sie das erste Mal bei uns war, haben wir direkt gemerkt, dass es passt – Sie ist wirklich die Richtige für uns! Nach einem Probekochen vor Ort waren alle überzeugt und begeistert: Melanie übertraf sogar die Vorstellungen des Ursprungskonzepts. Da wollten wir nämlich eigentlich nur Eintöpfe und Suppen ins Menü aufnehmen.

Wie kommt CleenCanteen bei den Mitarbeitern an?

Die anfängliche Skepsis ist ziemlich schnell gewichen: Melanies Wunschanzahl an Teilnehmern hatte sie schon nach kurzer Zeit erreicht. Und die Fangemeinde ist immer weitergewachsen. Im Schnitt haben wir pro Tag zwischen 15 und 25 Essen, die ausgegeben werden. Wenn wir „Externe“ im Haus haben, sind es auch mal bis zu 35 Mahlzeiten. 
Ursprünglich sind wir mit zwei Tagen pro Woche gestartet. Nach einem knappen halben Jahr wurde der Ruf laut nach einem dritten Tag in der Woche, an dem bei uns gekocht wird. Diesen Wunsch haben wir natürlich gerne erfüllt. Serviert wird bei uns meist eine Suppe oder ein Salat als Vorspeise, dann ein Hauptgang und zu guter Letzt noch ein Dessert – Zum Beispiel ein hausgemachter Apfelstrudel mit Vanillesoße. Ja, Melanie weiß schon wie sie uns verwöhnen kann. (lächelt)

Wo siehst du noch Benefits für die Mitarbeiter durch CleenCanteen? Und wie wird das Essen abgerechnet?

Das Besondere an CleenCanteen ist, dass alle dasselbe in einer gemeinschaftlichen Runde essen. Man unterhält sich über das Mittagessen, genießt es zusammen und tauscht sich dazu aus. Und durch den räumlich offenen Übergang zwischen Küche und Lounge, in der wir essen, bekommt Melanie direkt ihr Feedback dazu in die Küche gerufen. (lacht) Essen in der Gemeinschaft macht einfach mehr Spass. 
Wir haben von Anfang an einen erschwinglichen Preis für das gesunde Mittagessen kalkuliert: Für das 3-Gang-Menü aus frischen Zutaten, vorzugsweise in Bioqualität, beteiligen sich die Mitarbeiter bei uns mit fünf Euro pro Essen. Jeder kann sich online ganz bequem in der internen CleenCanteen-Gruppe den Speiseplan für den bevorstehenden Monat ansehen und eine Woche vorher ankreuzen, bei welchem Essen er dabei sein möchte. Die Kosten werden monatlich über die Lohnabrechnung abgewickelt. Insofern muss bei uns niemand mit Bon oder Bargeld zur Mittagspause kommen. Alles läuft automatisch ab. 

Wie sind die Pläne für die Zukunft? Wo soll die Reise mit CleenCanteen hingehen?

In meiner Vision kann ich mir das Konzept riesengroß vorstellen. Die Frage ist aber: Können wir Melanie klonen? (lacht) 
Für Melanie muss das alles händelbar sein. Schließlich hat sie noch weitere Projekte, wie z.B. ihr Homecatering Business „kochstil“ oder den Onlineshop „fein-lecker“, die sie verfolgt und bei denen sie sich kreativ austobt. 
Ich würde es mir für jeden Mitarbeiter im Umkreis wünschen, dass er direkt an seinem Arbeitsplatz ein Mittagessen in dieser hohen, vollwertigen Qualität bekommen kann. Sollten wir uns weiterhin so schnell vergrößern, könnten wir ja vielleicht ein CleenCanteen-Restaurant für alle eröffnen. (zwinkert)

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