Freundlicher Arzt in weißem Kittel

Strah­len­schutz bei licht­feld: Ein Tag als Ra­dio­lo­ge

Strahlenschutz bei lichtfeld: Ein Tag als Radiologe

Wie sieht der Tag ei­nes Ra­dio­lo­gen aus? Al­les über Tä­tig­kei­ten, Strah­len­schutz und den Ar­beits­all­tag in Zeit­ar­beit le­sen Sie hier.

Wie sieht der Tag eines Radiologen aus? Alles über Tätigkeiten, Strahlenschutz und den Arbeitsalltag in Zeitarbeit lesen Sie hier.

1895 re­vo­lu­tio­nier­te Con­rad Rönt­gen die me­di­zi­ni­sche Dia­gnos­tik und mach­te eine bahn­bre­chen­de Ent­de­ckung: Die ionisierende Röntgenstrahlung. Die Mög­lich­keit, das In­ne­re des mensch­li­chen Kör­pers durch­leuch­ten zu kön­nen, er­öff­ne­te neue Per­spek­ti­ven der ärzt­li­chen Un­ter­su­chung – die Ra­dio­lo­gie war ge­bo­ren. Al­ler­dings war das Wis­sen über die Aus­wir­kun­gen von io­ni­sie­ren­der Strah­lung zu die­ser Zeit be­grenzt und das Be­wusst­sein für mög­li­che Ge­fah­ren fehl­te weit­ge­hend. Heu­te sind für Fach­kräf­te aus dem Strah­len­be­reich ge­son­der­te Si­cher­heits­vor­keh­run­gen, wie z.B. das Do­si­me­ter, er­for­der­lich, um ihre Ge­sund­heit zu schüt­zen.

1895 revolutionierte Conrad Röntgen die medizinische Diagnostik und machte eine bahnbrechende Entdeckung: Die ionisierende Röntgenstrahlung. Die Möglichkeit, das Innere des menschlichen Körpers durchleuchten zu können, eröffnete neue Perspektiven der ärztlichen Untersuchung – die Radiologie war geboren. Allerdings war das Wissen über die Auswirkungen von ionisierender Strahlung zu dieser Zeit begrenzt und das Bewusstsein für mögliche Gefahren fehlte weitgehend. Heute sind für Fachkräfte aus dem Strahlenbereich gesonderte Sicherheitsvorkehrungen, wie z.B. das Dosimeter, erforderlich, um ihre Gesundheit zu schützen.

Schon ge­wusst? Wir er­fül­len die ge­setz­li­chen Vor­ga­ben im Ar­beits- so­wie Strah­len­schutz, um mög­li­che Be­rufs­er­kran­kun­gen vor­zu­beu­gen. Für ei­nen Ein­blick in ei­nen Tag als Radiologe bei lichtfeld, ha­ben wir mit ei­nem un­se­rer Ra­dio­lo­gen ge­spro­chen. Mehr dazu le­sen Sie spä­ter in die­sem Ar­ti­kel.

Schon gewusst? Wir erfüllen die gesetzlichen Vorgaben im Arbeits- sowie Strahlenschutz, um mögliche Berufserkrankungen vorzubeugen. Für einen Einblick in einen Tag als Radiologe bei lichtfeld, haben wir mit einem unserer Radiologen gesprochen. Mehr dazu lesen Sie später in diesem Artikel.

Strah­len­schutz: Die An­fän­ge

Strahlenschutz: Die Anfänge

Nach­dem die ers­ten ne­ga­ti­ven Fol­gen auf­tra­ten und vie­le Men­schen ihr Le­ben ver­lo­ren ha­ben, wur­de der Strah­len­schutz erst­mals ins Le­ben ge­ru­fen. Als In­itia­tor gilt der US-ame­ri­ka­ni­sche Zahn­arzt Wil­liam Her­bert Rol­lins. 1901 for­der­te er ent­spre­chen­de Schutz­maß­nah­men wie bei­spiels­wei­se Blei­verklei­dun­gen und kür­ze­re Be­lich­tungs­zei­ten. Sei­ne An­wei­sun­gen er­lang­ten je­doch lan­ge kein Ge­hör.

Nachdem die ersten negativen Folgen auftraten und viele Menschen ihr Leben verloren haben, wurde der Strahlenschutz erstmals ins Leben gerufen. Als Initiator gilt der US-amerikanische Zahnarzt William Herbert Rollins. 1901 forderte er entsprechende Schutzmaßnahmen wie beispielsweise Bleiverkleidungen und kürzere Belichtungszeiten. Seine Anweisungen erlangten jedoch lange kein Gehör.

Si­cher ar­bei­ten in Zeit­ar­beit:

Sicher arbeiten in Zeitarbeit:

Sie möch­ten in Ver­tre­tungs­ein­sät­zen si­cher ar­bei­ten? Wir be­hal­ten Ihre Ge­sund­heit im Blick, denn Ihre Si­cher­heit steht bei uns an ers­ter Stel­le. Wer­den Sie noch heu­te Teil von licht­feld und re­gis­trie­ren Sie sich schnell und kos­ten­frei!

Sie möchten in Vertretungseinsätzen sicher arbeiten? Wir behalten Ihre Gesundheit im Blick, denn Ihre Sicherheit steht bei uns an erster Stelle. Werden Sie noch heute Teil von lichtfeld und registrieren Sie sich schnell und kostenfrei!

Wie wer­den Strah­len in der Me­di­zin ge­mes­sen?

Wie werden Strahlen in der Medizin gemessen?

Die Ent­de­ckung der Rönt­gen­strah­len brach­te nicht nur enor­me Fort­schrit­te in der me­di­zi­ni­schen Dia­gnos­tik mit sich, son­dern führ­te auch zu ei­ner wich­ti­gen Ent­wick­lung: Der Erfindung von Strahlenmessgeräten. Mit die­sen wur­de ge­prüft, wel­che Strah­len­do­sen un­be­denk­lich sind.

Die Entdeckung der Röntgenstrahlen brachte nicht nur enorme Fortschritte in der medizinischen Diagnostik mit sich, sondern führte auch zu einer wichtigen Entwicklung: Der Erfindung von Strahlenmessgeräten. Mit diesen wurde geprüft, welche Strahlendosen unbedenklich sind.

1907 be­rich­te­te der Rönt­gen­röh­ren­her­stel­ler Rome Ver­non Wag­ner, dass er zur Über­wa­chung sei­ner täg­li­chen Do­sis an Strah­lung eine fo­to­gra­fi­sche Plat­te bei sich trägt. Wag­ners Be­richt gilt als Grundstein der modernen Filmdosimetrie, mit der io­ni­sie­ren­de Strah­lung durch Schwärzung fo­to­gra­fi­schen Ma­te­ri­als nach­ge­wie­sen wird. In den 1920er-Jah­ren wur­de die Film­do­si­me­trie zur of­fi­zi­el­len Maß­nah­me, um be­trof­fe­nes Per­so­nal rou­ti­ne­mä­ßig zu über­wa­chen

1907 berichtete der Röntgenröhrenhersteller Rome Vernon Wagner, dass er zur Überwachung seiner täglichen Dosis an Strahlung eine fotografische Platte bei sich trägt. Wagners Bericht gilt als Grundstein der modernen Filmdosimetrie, mit der ionisierende Strahlung durch Schwärzung fotografischen Materials nachgewiesen wird. In den 1920er-Jahren wurde die Filmdosimetrie zur offiziellen Maßnahme, um betroffenes Personal routinemäßig zu überwachen

Ra­dio­lo­ge in Zeit­ar­beit: Auf­ga­ben und Strah­len­schutz

Radiologe in Zeitarbeit: Aufgaben und Strahlenschutz

Wir ha­ben ge­mein­sam mit ei­nem Ra­dio­lo­gen ge­spro­chen, der seit län­ge­rer Zeit mit uns zu­sam­men­ar­bei­tet, und ihn nach sei­nen Er­fah­run­gen ge­fragt. In un­se­rem Ge­spräch be­rich­tet er von sei­nem Arbeitsalltag als Radiologe und seinen Erfahrungen mit Zeitarbeit:

Wir haben gemeinsam mit einem Radiologen gesprochen, der seit längerer Zeit mit uns zusammenarbeitet, und ihn nach seinen Erfahrungen gefragt. In unserem Gespräch berichtet er von seinem Arbeitsalltag als Radiologe und seinen Erfahrungen mit Zeitarbeit:

1. Wie sind Sie zur Zeitarbeit gekommen?

1. Wie sind Sie zur Zeitarbeit gekommen?

Mei­ne Ap­pro­ba­ti­on habe ich 2014 er­hal­ten. Seit 2021 bin ich nicht nur Fach­arzt in der Ra­dio­lo­gie, son­dern auch als Ver­tre­tungs­arzt tä­tig. Da ich viel rei­se und im Aus­land un­ter­wegs bin, be­nö­ti­ge ich min­des­tens vier Mo­na­te im Jahr frei. Die­se Frei­zeit und Fle­xi­bi­li­tät habe ich durch die Zeit­ar­beit.

Meine Approbation habe ich 2014 erhalten. Seit 2021 bin ich nicht nur Facharzt in der Radiologie, sondern auch als Vertretungsarzt tätig. Da ich viel reise und im Ausland unterwegs bin, benötige ich mindestens vier Monate im Jahr frei. Diese Freizeit und Flexibilität habe ich durch die Zeitarbeit.

2. Wer sorgt sich um Ihren Strahlenschutz, wenn Sie regelmäßig in neuen Einrichtungen arbeiten?

2. Wer sorgt sich um Ihren Strahlenschutz, wenn Sie regelmäßig in neuen Einrichtungen arbeiten?

In der Ab­tei­lung, in der man tä­tig ist, gibt es ei­nen Strah­len­schutz­be­auf­trag­ten, der hier­zu Auf­ga­ben über­nimmt. Au­ßer­dem sen­det licht­feld je­der Fach­kraft bei ei­nem Ein­satz im Strah­len­be­reich ein Do­si­me­ter und eine An­lei­tung zu. Das Do­si­me­ter schi­cken wir an­schlie­ßend an licht­feld zu­rück, da­mit es zur Kon­trol­le beim Bun­des­amt für Strah­len­schutz ein­ge­reicht wer­den kann.

In der Abteilung, in der man tätig ist, gibt es einen Strahlenschutzbeauftragten, der hierzu Aufgaben übernimmt. Außerdem sendet lichtfeld jeder Fachkraft bei einem Einsatz im Strahlenbereich ein Dosimeter und eine Anleitung zu. Das Dosimeter schicken wir anschließend an lichtfeld zurück, damit es zur Kontrolle beim Bundesamt für Strahlenschutz eingereicht werden kann.

3. Was ist für Sie der Vorteil der Zeitarbeit?

3. Was ist für Sie der Vorteil der Zeitarbeit?

Mei­ne Lie­be für das Rei­sen habe ich be­reits er­wähnt. Da ich selbst ein recht fle­xi­bles Le­ben füh­re, hat eine fes­te Stel­le für mich kei­ne Prio­ri­tät. Des­halb wür­de ich die Fle­xi­bi­li­tät als den größ­ten Vor­teil der Zeit­ar­beit be­zeich­nen, auf den ich nicht mehr ver­zich­ten möch­te.

Meine Liebe für das Reisen habe ich bereits erwähnt. Da ich selbst ein recht flexibles Leben führe, hat eine feste Stelle für mich keine Priorität. Deshalb würde ich die Flexibilität als den größten Vorteil der Zeitarbeit bezeichnen, auf den ich nicht mehr verzichten möchte.

4. Wie empfinden Sie die Zusammenarbeit mit lichtfeld?

4. Wie empfinden Sie die Zusammenarbeit mit lichtfeld?

Ich bin mit der ge­mein­sa­men Ar­beit zu­frie­den. Be­son­ders auf­ge­fal­len ist mir die gute Or­ga­ni­sa­ti­on der Pro­zes­se. Au­ßer­dem funk­tio­niert die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit dem Team ein­wand­frei und ich füh­le mich im­mer gut in­for­miert.

Ich bin mit der gemeinsamen Arbeit zufrieden. Besonders aufgefallen ist mir die gute Organisation der Prozesse. Außerdem funktioniert die Kommunikation mit dem Team einwandfrei und ich fühle mich immer gut informiert.

Do­si­me­ter: Funk­tio­nen und Ver­wen­dung

Dosimeter: Funktionen und Verwendung

Heut­zu­ta­ge exis­tie­ren um­fang­rei­che Maß­nah­men, um Men­schen vor Strah­lung zu schüt­zen. Be­ruf­lich strah­len­ex­po­nier­tes Fach­per­so­nal, wie bei­spiels­wei­se Ra­dio­lo­gen, wird mit Hil­fe ei­nes Do­si­me­ters über­wacht. Do­si­me­ter zei­gen an, wie viel io­ni­sie­ren­de Strah­lung eine Per­son in­ner­halb ei­nes be­stimm­ten Zeit­raums auf­ge­nom­men hat. So kann ge­prüft wer­den, ob die er­laub­te Kör­per­do­sis an ra­dio­ak­ti­ver Strah­lung ge­mäß der Strah­len­schutz­ver­ord­nung nicht über­schrit­ten wird.

Heutzutage existieren umfangreiche Maßnahmen, um Menschen vor Strahlung zu schützen. Beruflich strahlenexponiertes Fachpersonal, wie beispielsweise Radiologen, wird mit Hilfe eines Dosimeters überwacht. Dosimeter zeigen an, wie viel ionisierende Strahlung eine Person innerhalb eines bestimmten Zeitraums aufgenommen hat. So kann geprüft werden, ob die erlaubte Körperdosis an radioaktiver Strahlung gemäß der Strahlenschutzverordnung nicht überschritten wird.

Dank der re­gel­mä­ßi­gen Aus­wer­tung von Do­si­me­tern so­wie dem um­fas­sen­den Strah­len­schutz in me­di­zi­ni­schen Ein­rich­tun­gen, muss heu­te nie­mand mehr eine Er­kran­kung auf­grund zu ho­her Strah­len­be­las­tung fürch­ten.

Dank der regelmäßigen Auswertung von Dosimetern sowie dem umfassenden Strahlenschutz in medizinischen Einrichtungen, muss heute niemand mehr eine Erkrankung aufgrund zu hoher Strahlenbelastung fürchten.

Lust auf die bes­ten Jobs in der Me­di­zin?

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