Wer ständig mit Leid, Krankheit und Tod konfrontiert wird, kann davon krank werden. Wie können sich Ärzte und Pflegekräfte vor diesem "Compassion Fatigue" schützen?
Wer ständig mit Leid, Krankheit und Tod konfrontiert wird, kann davon krank werden. Wie können sich Ärzte und Pflegekräfte vor diesem "Compassion Fatigue" schützen?
Wer in der Medizin oder Pflege arbeitet, der weiß: Die ständige emotionale Nähe zu kranken, leidenden und manchmal auch sterbenden Menschen kann sehr belastend sein. Über einen längeren Zeitraum macht diese Belastung im schlimmsten Fall sogar krank. Man spricht dann von „Compassion Fatigue“, einer Erschöpfung durch zu viel Mitgefühl. Aber was genau steckt hinter diesem Begriff, und wie können Betroffene sich davor schützen?
Wer in der Medizin oder Pflege arbeitet, der weiß: Die ständige emotionale Nähe zu kranken, leidenden und manchmal auch sterbenden Menschen kann sehr belastend sein. Über einen längeren Zeitraum macht diese Belastung im schlimmsten Fall sogar krank. Man spricht dann von „Compassion Fatigue“, einer Erschöpfung durch zu viel Mitgefühl. Aber was genau steckt hinter diesem Begriff, und wie können Betroffene sich davor schützen?
Compassion Fatigue beschreibt die emotionale und physische Erschöpfung, die durch langfristige Belastung in helfenden Berufen entsteht. Anders als Burnout, das durch chronischen Stress im Arbeitsumfeld verursacht wird, resultiert Compassion Fatigue vor allem aus der wiederholten Konfrontation mit dem Leid anderer. Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte oder auch Therapeuten und Therapeutinnen sind besonders gefährdet. Aber auch Angehörige können betroffen sein und von zu viel Mitgefühl krank werden.
Compassion Fatigue beschreibt die emotionale und physische Erschöpfung, die durch langfristige Belastung in helfenden Berufen entsteht. Anders als Burnout, das durch chronischen Stress im Arbeitsumfeld verursacht wird, resultiert Compassion Fatigue vor allem aus der wiederholten Konfrontation mit dem Leid anderer. Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte oder auch Therapeuten und Therapeutinnen sind besonders gefährdet. Aber auch Angehörige können betroffen sein und von zu viel Mitgefühl krank werden.
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Empathie ist eine Grundvoraussetzung für die meisten medizinischen Berufe. Wer täglich mit Krankheit, Leid oder Traumata konfrontiert ist, wird davon selbst belastet. Denn Menschen mit viel Empathie nehmen oft (auch unbewusst) die Emotionen anderer auf.
Empathie ist eine Grundvoraussetzung für die meisten medizinischen Berufe. Wer täglich mit Krankheit, Leid oder Traumata konfrontiert ist, wird davon selbst belastet. Denn Menschen mit viel Empathie nehmen oft (auch unbewusst) die Emotionen anderer auf.
Die Grenzen zwischen Mitgefühl und eigener emotionaler Belastung verschwimmen. Besonders in ohnehin schon stressreichen Arbeitsumfeldern wie im Krankenhaus oder einer Klinik kann die zusätzliche emotionale Belastung zu Compassion Fatigue führen.
Die Grenzen zwischen Mitgefühl und eigener emotionaler Belastung verschwimmen. Besonders in ohnehin schon stressreichen Arbeitsumfeldern wie im Krankenhaus oder einer Klinik kann die zusätzliche emotionale Belastung zu Compassion Fatigue führen.
Auch gesellschaftliche Faktoren spielen eine Rolle: In vielen Berufen des Gesundheitswesens werden hohe Belastbarkeit und selbstloses Engagement erwartet. Oft fehlt es an Anerkennung oder finanzieller Wertschätzung, was die Erschöpfung weiter verstärken kann.
Auch gesellschaftliche Faktoren spielen eine Rolle: In vielen Berufen des Gesundheitswesens werden hohe Belastbarkeit und selbstloses Engagement erwartet. Oft fehlt es an Anerkennung oder finanzieller Wertschätzung, was die Erschöpfung weiter verstärken kann.
Mitgefühl zu haben bedeutet nicht, alles Leid mittragen zu müssen. Eine klare emotionale Grenze hilft dabei, sich selbst zu schützen.
Mitgefühl zu haben bedeutet nicht, alles Leid mittragen zu müssen. Eine klare emotionale Grenze hilft dabei, sich selbst zu schützen.
Ausreichend Schlaf, Bewegung und eine gesunde Ernährung sind essenziell, um Energie aufzuladen.
Ausreichend Schlaf, Bewegung und eine gesunde Ernährung sind essenziell, um Energie aufzuladen.
Der Austausch mit Menschen die das gleiche Problem haben, kann ein positives Gefühl vermitteln. Auch Supervision oder interdisziplinäre Gespräche können entlastend wirken.
Der Austausch mit Menschen die das gleiche Problem haben, kann ein positives Gefühl vermitteln. Auch Supervision oder interdisziplinäre Gespräche können entlastend wirken.
Meditation, Atemübungen oder Tagebuchschreiben helfen, emotionale Belastung besser zu verarbeiten.
Meditation, Atemübungen oder Tagebuchschreiben helfen, emotionale Belastung besser zu verarbeiten.
Kleine Pausen im Alltag, Spaziergänge oder kreative Hobbys können helfen, den Kopf freizubekommen.
Kleine Pausen im Alltag, Spaziergänge oder kreative Hobbys können helfen, den Kopf freizubekommen.
Wenn Symptome über längere Zeit bestehen, sollten die Betroffenen sich professionelle Hilfe bei einem Psychotherapeuten oder einer Psychotherapeutin holen.
Wenn Symptome über längere Zeit bestehen, sollten die Betroffenen sich professionelle Hilfe bei einem Psychotherapeuten oder einer Psychotherapeutin holen.
Compassion Fatigue ist kein Zeichen von Schwäche – sondern eine natürliche Reaktion auf anhaltende emotionale Belastung. Wer sich frühzeitig mit dem Thema auseinandersetzt und gezielt auf die eigene mentale Gesundheit achtet, kann Mitgefühl bewahren, ohne daran zu erschöpfen. Medizinische Berufe sind essenziell für unsere Gesellschaft – und das Wohlbefinden derjenigen, die sie ausüben, sollte ebenso Priorität haben.
Compassion Fatigue ist kein Zeichen von Schwäche – sondern eine natürliche Reaktion auf anhaltende emotionale Belastung. Wer sich frühzeitig mit dem Thema auseinandersetzt und gezielt auf die eigene mentale Gesundheit achtet, kann Mitgefühl bewahren, ohne daran zu erschöpfen. Medizinische Berufe sind essenziell für unsere Gesellschaft – und das Wohlbefinden derjenigen, die sie ausüben, sollte ebenso Priorität haben.
Es ist wichtig, dass Betroffene Unterstützung erhalten – sei es durch den Arbeitgeber, durch Kolleginnen und Kollegen oder das persönliche Umfeld. Denn nur, wer gut für sich selbst sorgt, kann auch langfristig für andere da sein.
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