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13.Jul.2020Ein starkes Mensch-Hund-Team: Denise und Felina

Denise erzählt von unserem Mensch-Hund-Team, das für lichtfeld bereits seit Mitte 2019 im Einsatz ist, um Menschen glücklicher zu machen. Denn wir sind fest davon überzeugt, mit diesem Einsatz etwas Gutes zu bewirken. Für eine Welt, in der Menschen besser zusammenleben. Aus diesem Grund unterstützen wir sie, ihrem Herzensprojekt zu folgen und zusammen mit ihrem Hund Felina als Besuchs- und Therapiehund-Team zu arbeiten.

Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Denise und ich arbeite seit 10 Jahren bei lichtfeld. 2019 habe ich zusammen mit Felina die Ausbildung zum Besuchs- und Therapiebegleithunde Team absolviert und darf seither mit Unterstützung von lichtfeld meinem Wunsch folgen, anderen Menschen etwas Gutes zu tun.

Hunde sind schon lange bekannt als „der beste Freund des Menschen“. Das hat einen guten Grund. Sie sind Freunde, Begleiter, Beschützer, Bewacher und sogar Therapeuten. Vor allem sind sie eine Bereicherung: Ihre Anwesenheit hilft, Stress abzubauen und den Blutdruck zu senken. Sie erkennen uns an, so wie wir sind. Ohne jegliches Vorurteil leben sie mit uns im gegenwärtigen Moment und machen diesen einfach schöner. Hunde verstehen uns ohne Worte. Wir fühlen uns verstanden und noch wichtiger: Wir fühlen uns angenommen!

Dies sind Tatsachen, die bei tiergestützten Interventionen in Anwendung gebracht werden. Denn schon die reine Anwesenheit lässt eine Institution gleich viel persönlicher wirken, was in der Pflege sehr wichtig ist. Schließlich sollen Pflegeheime Orte zum Wohnen und Wohlfühlen, keine sterilen oder krankenhausähnlichen Einrichtungen sein. Hunde bringen Leben und Freude ins Haus und sind somit ein unschätzbarer Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität. Die Vierbeiner finden Zugänge, die uns Zweibeinern verborgen bleiben. Sie sind „Türöffner“ in eine Welt, in die pflegebedürftige Menschen oft versunken sind und in die sowohl Angehörige als auch Pflegekräfte keinen Zugang mehr finden. Hunde wirken als Brücke zwischen Menschen. Sie sind Kommunikationsöffner oder auch einfach nur Gesprächsthema. Sie vermitteln Wärme, Trost und ein Gefühl von „Du verstehst mich“ (deswegen sprechen viele Menschen mit Hunden) und tragen bei zur…

So sind meine Besuche mit Felina im Altenheim St. Elisabeth in Hockenheim bereits ein fester Bestandteil geworden.

Doch nicht nur im Bereich der Altenpflege sind Hunde ein hervorragendes Medium für die Therapie. Besonders im Umgang mit Kindern fördern sie die psychosoziale und kommunikative Kompetenz. Aus diesem Grund möchte ich mit Felina gerne tiefer in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen einsteigen. Der positive Einfluss sowohl in körperlicher als auch in psychischer Hinsicht kann Kindern und Jugendlichen bei Ängsten, mangelndem Selbstvertrauen, Konzentrationsschwäche, Mobbing, fehlender Motivation oder Unsicherheit Unterstützung geben. Ich möchte sie zusammen mit Felina an die Hand nehmen und auf ihrem Weg begleiten, selbstbewusste junge Menschen zu werden. Eine von vielen Möglichkeiten ist zum Beispiel Kindern mit Leseschwäche die Möglichkeit zu geben, das Vorlesen zu lernen: Lesen ganz ohne Stress und Versagensängste! Die Angst der Kinder wird genommen – die Freude, dem Hund vorzulesen, überwiegt. Er hört einfach nur zu.

Dies sind noch Pläne, aktiv sind wir bereits in der Kindertagesstätte Heinrich Bossert in Hockenheim im Einsatz. Dort wird den Vorschülern mit Hilfe des Hundeexperte Kurses viel Wissen rund um das Thema Hund vermittelt und anschließend den Kindern eine Urkunde ausgestellt. Eine wichtige Präventionsarbeit, um den richtigen Umgang mit Hunden zu lernen – und allen anderen Lebewesen. Nicht nur die Kinder sind hier mit großer Begeisterung dabei, sondern auch Felina und ich als Mensch-Hund-Team. Da konnte uns dann selbst Corona nicht aufhalten. Nach einer kurzen Pause entstand schnell ein Online-Format. Dank der schnellen technischen Umsetzung auf Seiten von lichtfeld und der Kindertagesstätte wurde der Kurs innerhalb weniger Tage per Videokonferenz weitergeführt. Andere Zeiten erfordern einfach ein Umdenken und die Bereitschaft neue Wege zu gehen. Tatsächlich ist dies eine große Bereicherung auch für künftige Projekte, denn dieses Format kann wunderbar in vielen Bereichen genutzt werden. Natürlich war die Freude aber groß, als es nun wieder möglich wurde, persönlich in die KiTa zu gehen: Selbstverständlich unter Einhaltung eines wichtigen und nötigen Hygieneplans zum Schutz aller Beteiligten. So findet der erste Besuch, nach Monaten, am 15. Juli statt. Die Kinder haben nun die Möglichkeit noch die letzten Wochen vor Ende des Kindergartenjahres mit Felina das Erlernte zu üben und zu festigen. Im Vordergrund wird auf alle Fälle der Spaß stehen, denn davon werden wir alle ganz viel haben!

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